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Paul Halbe

 

Die deutschsprachige katholische Pfarrgemeinde auf Mallorca ist keine Nachbarschaftsgemeinde, die ihren Glauben im täglichen Alltag der Nähe des Wohnens miteinander lebt. Die Gemeinde-mitglieder sind zu unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlich lange an verschiedenen Orten auf der Insel. Einige leben hier, andere wechseln für längere oder kürzere Zeit von Deutschland hierher, wieder andere sind als Urlaubsgäste auf Mallorca.


So ist es immer wieder eine gemischte Gemeinschaft, die sich zur Feier der Gottesdienste in der Altstadt-Kirche Santa Cruz, Palma, oder in San Fernando an der Playa de Palma oder St. Christ in Peguera zusammenfindet.


Hier, auf unserer Homepage veröffentlichen wir als virtuelles einigendes Band unseres Glaubens und als Einladung zum Gottesdienst das Sonntagsevangelium des jeweils kommenden Sonntags eine Woche im voraus und fügen einen kurzen Text als Anregung zum Verweilen an. Seit 2015 wird das Sonntags-evangelium auch jedem persönlich zugemailt, der uns diesen Wunsch mitteilt. 

 


Sonntag, 1. Juli 2018


Wundertaten Jesu


Der Evangelist Markus berichtet, wie Jesus eine Frau von ihrem jahrelangen Leiden befreit und die Tochter eines Synagogenvorstehers zum Leben erweckt.


Der Text des Markus-Evangeliums: Kapitel 5, die Verse 21 bis 43. Markus schreibt:


„Jesus fuhr im Boot an das andere Ufer des Sees von Galiläa hinüber, und eine große Menschenmenge versammelte sich um ihn. Während er noch am See war, kam ein Synagogenvorsteher namens Jairus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen und flehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt. Da ging Jesus mit ihm.


Viele Menschen folgten ihm und drängten sich um ihn. Darunter war eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt. Sie war von vielen Ärzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Vermögen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden. Sie hatte von Jesus gehört. Nun drängte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und berührte sein Gewand. Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt. Sofort hörte die Blutung auf; und sie spürte deutlich, dass sie von ihrem Leiden geheilt war.


Im selben Augenblick fühlte Jesus, dass eine Kraft von ihm ausströmte, und er wandte sich in dem Gedränge um und fragte: Wer hat mein Gewand berührt? Seine Jünger sagten zu ihm, du siehst doch, wie sich die Leute um dich drängen, und da fragst du: Wer hat mich berührt? Er blickte umher, um zu sehen, wer es getan hatte. Da kam die Frau zitternd vor Furcht, weil sie wusste, was mit ihr geschehen war; sie fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Er aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein.


Während Jesus noch redete, kamen Leute, die zum Haus des Synagogenvorstehers gehörten, und sagten zu Jairus: Deine Tochter ist gestorben. Warum bemühst du den Meister noch länger? Jesus, der diese Worte gehört hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Sei ohne Furcht; glaube nur! Und er ließ keinen mitkommen außer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. Sie gingen zum Haus des Synagogenvorstehers.


Als Jesus den Lärm bemerkte und hörte, wie die Leute laut weinten und jammerten, trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schläft nur. Da lachten sie ihn aus. Er aber schickte alle hinaus und nahm außer seinen Begleitern nur die Eltern mit in den Raum, in dem das Kind lag. Er fasste das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!, das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! Sofort stand das Mädchen auf und ging umher. Es war zwölf Jahre alt. Die Leute gerieten außer sich vor Entsetzen.“


Jesus ist das Heil für die Menschen, die an ihn glauben. Sie erfahren seine göttliche Macht, sie werden geheilt, ihnen offenbart er sich als Herr des Lebens. Entsetzen packt indes angesichts der Wunder, mit denen er sich ausweist, alle die Menschen, die in ihrem Unglauben seiner Macht nur verständnislos zusehen können.


Wer den Text in seinem Zusammenhang im Internet nachlesen möchte, findet ihn unter www.bibelwerk.de: Im Suchfeld des Portals in der linken Spalte „Bibel“, dann „Einheitsübersetzung online“ anklicken und im danach erscheinenden Suchfeld „Mk 5 21-43“ eingeben.


Wer die Evangelientexte vergangener Sonn- und Feiertage nachlesen möchte, findet sie hier: 

www.sinnpholl.de/go/werkstatt/133-sonntagsevangelien.html


Wer das sonntägliche Evangelium direkt an seine E-Mail-Adresse zugesandt bekommen möchte, kann das mitteilen an: mail@kath-gemeinde-mallorca.de oder sinnpholl-ph@web.de

 

Allen eine gute Woche!