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Das Evangelium am kommenden 
Sonntag, 4. Oktober 2020


Jesus verurteilt den eigennützigen, selbstherrlichen und gewaltsamen Machtanspruch.


Der Evangelist Matthäus berichtet, wie Jesus anhand eines Gleichnisses, das vom Eigentümer eines Weinbergs und seinen Pächtern handelt, die Machtverhältnisse in der Welt Gottes eindeutig klarstellt.


Der Text des Matthäus-Evangeliums: Kapitel 21, die Verse 33 bis 44. Jesus zu den Hohenpriestern und Ältesten des Volkes:


„Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land. Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen. Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, einen dritten steinigten sie.


Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; mit ihnen machten sie es genauso. Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben. Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn töten, damit wir seinen Besitz erben. Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um.


Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun? Sie sagten zu ihm: Er wird diesen bösen Menschen ein böses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist.


Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, und es ist wunderbar in unseren Augen? Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die Früchte des Reiches Gottes bringt.“



Da sich Jesus an die Hohenpriester und Ältesten des Volkes Israel wendet, lässt sich der Text als Verurteilung der Religionsautoritäten des jüdischen Volkes wegen ihrer Ablehnung Jesu verstehen. Aber auch als Warnung an heutige Autokraten. Denn es passiert Ähnliches. Immer geht es um eigennützige und selbstherrliche Macht.


Fürbitten: So 27-9-20, Paguera_Fb_Unser Reden 1.pdf
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 Wer den Text des Evangeliums in seinem Zusammenhang nachlesen möchte, findet ihn im Internet unter www.bibelwerk.de: In der Kopfzeile „Onlinebibel“ anklicken; im dann erscheinenden Suchfeld „Buch – Kapitel – Anfangsvers“ der gesuchten Bibelstelle in der vorgegebenen Suchliste anklicken und „suchen“.


Wer die Evangelientexte vergangener Sonn- und Feiertage nachlesen möchte, findet sie hier: 
https://www.sinnpholl.de/leseangebote-2/sonntagsevangelien


Wer das sonntägliche Evangelium direkt an seine E-Mail-Adresse zugesandt bekommen möchte, kann das mitteilen an:
mail@kath-gemeinde-mallorca.de oder sinnpholl-ph@web.de



Allen eine gute Zeit!

Paul Halbe


P.S.: Die deutschsprachige katholische Pfarrgemeinde auf Mallorca ist keine Nachbarschaftsgemeinde, die ihren Glauben im täglichen Alltag der Nähe des Wohnens miteinander lebt. Die Gemeindemitglieder sind zu unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlich lange an verschiedenen Orten auf der Insel.


Als virtuelles einigendes Band unseres Glaubens wird nach wie vor der Corona-Pandemie das Sonntagsevangelium des jeweils kommenden Sonntags eine Woche im voraus veröffentlicht. Und ein Text als Anregung zum Verweilen und Nachdenken angefügt. Das Sonntagsevangelium wird jedem persönlich zugemailt, der uns diesen Wunsch mitteilt.